Schlagwörter

, , , , , , , ,

Klappentext:
Ruffy und die restlichen Strohhutpiraten legen an der Insel Asuka an, auf der das geheimnisvolle Schwert der Sieben Sterne verborgen sein soll. Als Ruffy und Chopper von ihrem Landgang zurückkehren, müssen sie feststellen, dass Zorro verschwunden ist. Bevor sie die Suche nach ihm aufnehmen können, werden sie von der Marine angegriffen und müssen fliehen. Nach geglückter Flucht legen sie erneut an, diesmal unweit eines Dorfes, dessen Bewohner die Hüter des mit einem Fluch belasteten Schwertes sind. Kurz darauf wird das Dorf von der Marine angegriffen – mit Zorro an ihrer Spitze…

One Piece „Der Fluch des heiligen Schwerts“ (Film 5)
Label: Kazé
FSK: ab 12

Einleitung:
Es gibt viele faszinierende Anime-Serien, doch eine der faszinierendsten und andauernsten Serien der letzten Zeit sind sicherlich die Abenteuer der Strohhutpiraten, in der Serie „Onie Piece“. Die Serie zieht seit jeher ihre Faszination aus dem gekonnten Mix aus Humor, Martial-Arts Action und dem fantasiereichen Setting, welches auch als interessanter Mix daherkommt. Denn ein Fantasy-Piratensetting ist oder besser war vor Jahren doch eher unbekanntes Gebiet. Seit einiger Zeit veröffentlicht nun das große deutsche Anime Label Kazé die Kinofilme um „One Piece“. Wir haben uns aktuell den 5ten Film unter die Test-Hauer genommen. Dieser stellt derweil gleich auf zwei Weisen eine Besonderheit dar, doch dazu mehr in unserer Rezension zu One Piece „Der Fluch des heiligen Schwertes“ Film 5.

Inhalt:
Kommen wir gleich zur ersten „Besonderheit“ des fünften „One Piece“ Streifens. In den vorigen Filmen spielte eigentlich immer ein kleines Kind eine mehr oder weniger zentrale Rolle. Diese mussten gerettet, beschützt oder Ähnliches werden. Hierbei geht „Der Fluch des heiligen Schwertes“ einen anderen Weg. Auch ansonsten folgt er nicht gänzlich dem gewohnten Schemata, denn die zentrale Rolle spielt diesmal unser liebster grün behaarter „One Piece“ Charakter Zorro. Für die Leute den Ihn nicht kennen, Zorro war ein berüchtigter Piratenjäger und ist auf dem besten Wege der beste Schwertkämpfer der Welt zu werden.

Doch kommen wir vorher doch zur eigentlichen Story. Die Strohutbande macht in „Der Fluch des heiligen Schwertes“ geht auf der Insel Asuka vor Anker. Auf der Insel verschwindet unser guter Zorro dann vorerst spurlos. Kurz bevor sich Ruffy und die Strohutpiraten auf die Suche nach Zorro machen können, werden sie unglücklicherweise von der Marine attackiert. Kurzerhand setzen sie die Segel, um der Marine zu entkommen, gehen aber bereits kurze Zeit später, unweit eines Dorfes wieder vor Anker. Kurz in Sicherheit gewiegt, geht der Trubel auch schon weiter, als das unscheinbare Dorf von der Marine angegriffen wird. Zu allem Unglück werden die Angreifer von einem scheinbar wahnsinnig gewordenen Zorro angeführt!

Doch Zorro ist nicht einfach nur verrückt geworden, er steht mit ich selbst in einem inneren Disput. Denn er traf zuvor auf der Insel seinen alten Freund Saga. Dieser ist gesundheitlich schwer gezeichnet und ist zu allem Übel auch noch in Besitz des verfluchten Schwertes der sieben Sterne ist. Dieses Schwert vernebelt seine Gedanken, weswegen er im Wahn allerlei Unheil anrichtet und Zorro soll ihm dabei helfen. Ein Gewissenskonflikt entbrennt in Zorro. Wem soll er die Treue halten? Seinem alten Freund oder seiner neuen „Familie“, den Strohhutpiraten…

Im Vergleich zu den vorigen Filmen geht „Der Fluch des heiligen Schwertes“ einen ungewohnt harten Weg. Was natürlich auch an dem eher rauen Charakter des heimlichen Stars des fünften Film liegt. Denn Zorro ist nicht einer der Klamauk-Brüder, wie es ein Ruffy oder Lysop ist. Doch Serienfans brauchen keine Angst haben, auch der fünfte „One Piece“ Film ist nicht frei von lustigen Szenen. Immer wieder scheint der lustige Charakter der Serie durch und spätestens als sich Ruffy und Lysop im Labyrinth befinden, werden die Lachmuskeln aufs Äußerste strapaziert. Inhaltlich gesehen geht „Der Fluch des heiligen Schwertes“ so also einen frischen eigenen Weg, der vielleicht ein Stück weit ungewohnt ist, sich aber extrem gut anfühlt, zumindest wenn er als Ausnahme zu verstehen ist.

In der Umsetzung gibt es derweil so gut wie nichts zu meckern und an dieser Stelle kommt dann auch zur zweiten „Besonderheit“. Denn „OnePiece Film 5“ kommt als erster Film der Reihe in Deutschland auch als Blu-Ray Version daher. Was bedeutet das für den Film? Nunja, HD-Auflösung natürlich! Gestochen scharfe Bilder, die die hervorragenden Zeichnungen und Animationen natürlich noch schöner erscheinen lassen, als es das in der Standard-Pal Auflösung möglich ist. Aber nicht nur die hohe Auflösung tut seinen Teil, wie gesagt, ist die Optik per se extrem schön anzuschauen. Die stetige Entwicklung der optischen Gestaltung ist nahezu bemerkenswert. Schaut man sich noch den ersten Film an, so haben sich die Zeichnungen, die Animationen und vor allem auch die Colorierung um nahezu 100% verbessert. Natürlich liegen zwischen den Filmen auch einige Jahre, aber trotzdem ist es einfach schön zu sehen wie sich die künstlerische Qualität (aber auch die Möglichkeiten der Technik) im Laufe der Zeit verbessert haben.

Die deutsche Synchronisierung ist gewohnt hervorragend gelungen. Die bekannten Sprecher wie Daniel Schlauch (Ruffy), Dirk Meyer (Lysop), Stephanie Kellner (Nami) und alle weiteren gewohnten Sprecher machen Ihre Sache mehr als gut. Die Blu-Ray kommt im Vergleich zur DVD-Verpackung leider etwas schmuckloser daher, hatte man sich bei der DVD-Variante schon an die tolle Aufmachung, welche immer mit kleinen Extras daherkam, gewöhnt, muss bei der Blau-Hüllen-Fassung mit Standard-Kost vorlieb genommen werden. Nichtsdestotrotz erhält auch die Blu-Ray Fassung natürlich auch wieder einen lustigen „One Piece“ Kurzfilm, welcher sehr zur allgemeinen Erheiterung beiträgt.

FAZIT:
„One Piece – Der Fluch des heiligen Schwertes“ ist ein technisch toll in Szene gesetzter Anime, welcher im ganzen etwas düsterer daherkommt, als seine Vorgänger-Filme. Gerade deswegen gefällt er uns ausgesprochen gut. Der innere Zwist, der im Charakter Zorro vorherrscht, ist mal eine ganz anderer Aspekt der Reihe. Wir wünschen uns zwar nicht, dass jeder Film in Zukunft derart ausfällt, aber es wirkt enorm erfrischend. Doch alles in allem hat man natürlich trotzdem auch die guten alten „One Piece“ Tugenden zur Verfügung. Tolle Kämpfe, lustige Szenen, das altbekannte Setting und das ganze diesmal auch in HD! Wer nun einen ähnlichen Zwist mich sich selbst führ (wie Zorro im Film), ob er nun die DVD oder HD-Fassung kaufen soll, dem sei Folgendes gesagt. Dem Anime Markt tut ein Kauf von beiden Fassungen sicherlich gut ;-). Im Grunde sollte ein jeder am Ende jedoch überlegen, ob er die beste Bildqualität, oder die schönere Sammlung im Schrank stehen haben will. Klare Kaufempfehlung von uns für DVD als auch Blu-Ray Fassung! (MWE)

Bewertung:
 

 

Advertisements